Ein glücklicher Zufall für unseren Heimatverein
Wir haben jetzt einen Hinterlader als Dauerleihgabe zu bestaunen.
Als unser Mitglied Jürgen Wehner im Erzgebirge Urlaub machte und die einheimische Presse liest entdeckt er einen interessanten Artikel in dem unter anderen interessanten Sachen ein besonderer Text steht.
Suche ein Museum (Heimatverein oder ähnliches) die meinen restaurierten „ Hinterlader mit Verdeck“ (Kutschwagen) aus dem Jahr 1890 ausstellen wollen und können.
Unser Jürgen hat sofort bei Hendrik Seibt aus Gelenau im Erzgebirge angerufen und erste Kontakte geknüpft. Am folgenden Mittwoch, Treff im Verein aller Mitglieder zum Arbeitseisatz, hat J. uns die Geschichte erzählt und hat auch gleich den Zeitungsartikel mitgebracht. Wir mussten nicht lange überlegen ob wir uns dafür bewerben sollen. Mit einem eindeutigen Ja aller Mitglieder habe ich mich gleich am nächsten Tag mit Herrn Seibt in Verbindung gesetzt. Nach einem längeren Gespräch kam heraus das die größeren Musen kein Interesse an dem Wagen haben aber auch noch einen anderen Verein in Annaberg Interesse angemeldet haben. Im weiterem Gespräch erzähle mir Herr Seibt das er bei der Renovierung, die sehr viel Zeit und Geld verschlungen hat, entdeckt hat das die Achsen der Kutsche aus Roßwein stammen. Das war natürlich für uns ein großer Vorteil. Als ich Herrn Seibt erzählte das unser Heimatverein in einer alter Achsenschmiede aus dem Jahr 1886 untergebracht sind und wir unter andrem auch noch alte Achsen aus dieser Zeit ausstellen war eigentlich für alle klar der Wagen muss nach Littdorf. Jetzt stellte sich natürlich die Frage: Wo stellen wir den Wagen hin?
Aber auch das Problem wurde schnell gelöst indem wir unseren Beschlagraum aufgeräumt haben und wir einen passenden Raum für den Hinterlader gefunden haben.
Durch die Unterstützung vom Sportverein Grün Weis Niederstriegis und dem Bauhof Roßwein konnten wir ein Gespann von Zugfahrzeug und Anhänger zusammenstellen und die Kutsche in Gelenau im Erzgebirge abholen.
Danke an die problemlose Unterstützung und Danke an Hendrik Seibt.
Wir hoffen dass viele Besucher sich den Hinterlader anschauen möchten.